Deutsutaku

Zynisch über Manga, Anime und das ganze Otaku-Zeug!

Cover vom Band 8

Mirai Nikki Band 8 und 9

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Ich habe mal wieder in zwei Bände investiert (okay: Ich hatte Geburtstag und habe die Bänder geschenkt bekommen) und muss sagen: Nein, nein, nicht schön. Aber man kann nicht alles haben.



Das erste Kapitel zeigt ein wenig Vorgeschichte. Es zeigt, wie beliebt Yuno war, und dass Yuki seinem Schwarm Moe einen Liebesbrief übergeben will. Ich möchte meine Tochter später auch Moe nennen. J4F.

Yuno versucht natürlich mit allen Mitteln, die Übergabe zu verhindern. Das schafft sie allerdings trotz mehrerer Angriffe nicht, hat aber in der Hinsicht Glück, dass Moe den Brief ablehnt.

Zuhause angekommen zeigt sich, warum Yuno keine Angst hat, dass ihre sehr strengen Eltern sie bestrafen könnten: Sie sind bereits tot. Es erklärt sich, dass Yuno vom Leistungsdruck ihrer Eltern so kaputt gegangen ist, dass sie sich dazu entschieden hat, die beiden in den Käfig zu sperren, in dem sie hausen musste. Kurze Zeit später waren sie tot.

In der Gegenwart sieht man Yuki, wie er um seine Mutter trauert und bei Deus um Wiederbelebung bittet.

Yuki trauert um seine Mutter

Yuki trauert um seine Mutter

Dieser entgegnet allerdings, dass er zu geschwächt ist, um bereits vergangene Dinge zu verändern. Das bringt Yuki zu dem Entschluss, dass er um alles in der Welt Gott werden muss.

Und ab hier geht es bergab.

Yukis Vater findet nämlich nachhause und Yuki will ihm beweisen, dass er der Mörder seiner Mutter ist. Als er ihn beim Shinto-Schrein trifft, erkennt er, dass sein Vater nur vor der Polizei flieht, um vor dem Gefängnis noch Dinge aufzuklären. Deshalb hat er ein Teleskop dabei, um sich zusammen mit Yuki die Sterne anschauen zu können.

Allerdings kommt plötzlich ein Mann auf die beiden zu und ersticht Yukis Vater.

Yukis Vater wird erstochen

Yukis Vater wird erstochen

Yuki wird natürlich sofort zum totalen Uberkämpfer und schafft es alleine, fast die komplette Attentätergruppe zu eliminieren. Den letzten übernimmt dann Yuno, die ihrem Opfer mit einem Hieb den Kopf abhackt.

Die Kapitel danach zeigen die Entdeckung, dass der letzte noch verbleibende Tagebuchträger der Bürgermeister der Stadt, John Bacchus ist.

Um den Bürgermeister zu besiegen, schließen sich Yuki und Yuno mit Nr.8 mit ihrem Vermehrungstagebuch an. Allerdings nutzen sie den Angriff dafür, um insgeheim alle Untergebenen von Nr.8 zu töten, scheitern aber finalerweise daran, Nr.8 selbst umzubringen, die mit Nr.11 flieht.

Als Yuno und Yukki die beiden verfolgen, zeigt sich, dass Nr.11 die Fähigkeit hat, sowohl zu wissen, was um ihn herum passiert, als auch zu wissen, was mit ihm selbst passiert, indem er erfolgreich allen Angriffen entgehen kann. Als der Bürgermeister zum Stehen kommt, sieht Yuko ihre Chance darin, ihn endgültig zu erledigen, wird allerdings von Minene und Akise unterbrochen, die neue Informationen über die dritte Leiche in Yunos Haus haben. Wie sich herausstellt, ist Yuno nämlich ein Adoptivkind gewesen; und desweiteren tot. Anscheinend hat die falsche Yuno die echte umgebracht, um ihren Platz einzunehmen.

Als Yuki trotzdem mit Yuno flieht, fangen Akise, Minene und Nishijima an, einen Plan zu schmieden, wie es weitergehen soll. Minene beschließt, Nr.11 umzubringen, was Nishijima dazu bewegt, sich von ihr fern zu halten, da er für den Wachschutz von Nr.11 eingeteilt ist.

In der darauffolgenden Nacht greift Minene Nr.11 in einem Rechenzentrum an. Er plant zusammen mit Nr.8 ihr Tagebuch auf alle Einwohner der Stadt zu erweitern, indem er das große Rechenzentrum benutzt. Als Minene das mit einer Handgranate verhindern will, schafft es Nr.11, die Granate aufzufangen und zurückzuwerfen, ohne hinzusehen. Verwirrt versucht Minene mit ihrem Fluchttagebuch zu flüchten, stellt aber fest, dass egal, was ihr Tagebuch anzeigt, immer Polizisten vor ihr erscheinen.

Im letzten Moment wird sie von Nishijima gerettet, der ihr offenbart, dass er sie heiraten möchte. Komplett davon verwirrt streitet sich Minene mit Nishijima, und schreit am Ende heraus, dass sie ihn heiraten würde, wenn er denn den Server zerstört.

Letztendlich schaffen die beiden das auch, aber es stellt sich heraus, dass das Rechenzentrum nur ein Teil eines größeren Rechenzentrums war, das nun die ganze Stadt mit kostenlosen Zukunftstagebüchern versorgt.

Während den Nachforschungen findet Minene heraus, dass Nr.11s Tagebuch anscheinend die Fähigkeit hat, die Tagebücher aller anderen Tagebuchträger zu lesen. Dies nutzen Minene und Nishijima aus, um einen erneuten Anschlag zu starten, indem sie in ihren Tagebüchern Falschangaben hinterlassen. Dabei werden die beiden von Kosaka, Hinata und Mao-Chan unterstützt.

Siegessicher bewegen sich alle im Zielgebäude herum, als Minene sozusagen einer Hommage an sie begegnet.

Schwer verwundet treffen die beiden auf Leute von Nr.11, die Nichijima erschießen. Kurz davor zu sterben, wird Minene von Yuki gerettet, der ohne zu zögern die Gefolgsleute erschießt. Yuki hat zusammen mit Yuno ebenfalls einen Plan, um Nr.11 zu besiegen. Parallel läuft Yuno nämlich im Erdgeschoss Amok, was die Aufmerksamkeit auf sie lenken soll.

Resumé

Bisher fand ich die Serie eigentlich recht gut. In diesen beiden Ausgaben, hat sie aber solch eine Kehrtwende ins Absurde genommen, dass ich mich ehrlich frage, wie so etwas passieren kann.

Yuki, der absolute Verlierer, der anfangs noch von Trauer um seine Mutter zerfressen ist, verträgt sich sofort mit ihrem Mörder und erledigt wenige Seiten später alleine vier(!) trainierte Kämpfer umbringt. Und das ohne zu zögern. Dass Yuno es schafft, mit einem Hieb einen Kopf abzutrennen (mit einem Messer), kann ich da sogar noch akzeptieren.

Der Auftritt von Yuki bei dem nächsten Treffen wirkt sogar halbwegs cool. Das wird natürlich sofort wieder dadurch zerstört, dass gezeigt wird, dass Yuki eben doch ein Noob ist.

Unbeachtet dessen verhält er sich ab jetzt trotzdem wie ein eiskalter Killer. Ohne zu zögern bringt er die Kinder(!) des Kinderheims „Bei Muttern“ um und tötet später im Versteck von Nr.11 mit einer Maschinenpistole mehrere von Nr.11s Leuten. Und das mit einer Präzision, die viele Soldaten nicht schaffen würden. Einfach so.

Ungeachtet der Tatsache, dass Yuki sich anscheinend nicht entscheiden kann, ob er Killer Nr.1 ist oder der größte Noob des Spiels, fand ich, dass Yunos Angriff das Fass absolut zum Überlaufen gebracht hat. Mit einem Schwertstreich einen Mensch in der Hälfte zerteilen? Ich bitte euch, das hier ist nicht Kill Bill.

Mit einem Schlag? Seems legit.

Mit einem Schlag? Seems legit.

Ebenfalls lächerlich war Nichijimas Heiratsantrag. Warum? Wo kam der her? Was hat ihn denn bitte dazu bewogen? Er kennt sie doch nicht! Ich sollte mich wahrscheinlich nicht zu stark darüber aufregen.

Ich werde die Serie noch zuende bringen, aber diese beiden Bücher haben mich wirklich nicht überzeugt oO.

Mirai Nikki wurde von Sakae Esuno zwischen 2006 und 2010 für den Verlag Kadokawa Shoten geschrieben und bei Shōnen Ace veröffentlicht. Die 14 Ausgaben sind auch in Deutschland für 7,50€ in jedem gutem Buchladen erhältlich. 2011-2012 wurde ein 26 Episoden langer Anime vom Studio asread produziert.

Anfang 2010 wurde ein Adventure namens Mirai Nikki: 13-nin-me no Nikki Shoyūsha für die Serie von Kadokawa Shoten für die Playstation Portable veröffentlicht. Das Spiel erweitert die Geschichte um einen dreizehnten Tagebuchträger.

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